Wohnheimtour- Das Studentendorf Vauban

Willkommen in meinem Zuhause – dem Studentendorf Vauban. Wer sich nach einer entspannten Atmosphäre abseits der hektischen Uni sehnt wird sich hier wohlfühlen.

 

Gemütlich-grüne Außentreppen

 

In Vauban wird umweltbewusstes Leben großgeschrieben. Solarzellen schmücken die Dächer, ein Teil des Stadtteils ist sogar autofrei. Im ganzen Viertel fließt nur Energie aus erneuerbaren Ressourcen durch die Stromleitungen.
Das Klischee der Vaubanesen,  barfußlaufende mateteetrinkende Wesen in weiten Hippiehosen zu sein wird in dieser Umgebung zwar teilweise erfüllt aber natürlich sind die Studenten die hier im Wohnheim leben so unterschiedlich wie ihre Studienfächer. Als ich vor einem Jahr hier ankam war ich ein bisschen nervös. Schließlich weiß man ja nicht mit wem man die Wohnung teilt. Im Allgemeinen herrscht im Wohnheim ein reger Mitbewohner-Wechsel. Das kann manchmal anstrengend, aber auch eine schöne Erfahrung sein. Vor allem durch die beiden Zimmer die immer an Leute vermietet werden, die hier ihr Auslandssemester verbringen, habe ich viel über fremde Länder und Kulturen erfahren.

Der Innenhof kann auch zum Bouleplatz umfunktioniert werden

Der Innenhof kann auch zum Bouleplatz umfunktioniert werden

Alleine in seinem Zimmer versauern muss hier wirklich keiner. Anders als in anderen Studentenwohnheimen, in denen große Gänge anonym Zimmer an Zimmer aneinanderreihen wohnen die 600 Studenten die hier ihr Zuhause gefunden haben meistens in zweier bis Zehner – Wohngemeinschaften. Es besteht auch die Möglichkeit, in einem Einzelapartment zu wohnen. Sollte einen einmal die Einsamkeit oder Langeweile plagen, bieten viele Studenten gegen Wohnzeitverlängerung Tutorate an. In denen kann man dann zum Beispiel Gitarre lernen, beim Yoga entspannen oder sich beim Lauftreff auspowern. Alles für umsonst versteht sich. Die Vaubar ist das selbst erklärte Wohnzimmer aller Wohnheimbewohner. Dienstag, Donnerstag und Sonntag Abend in der Woche kann hier Bier getrunken und das Tanzbein geschwungen werden. Einmal die Woche gibt es einen Kinoabend und den Sonntagabend-Blues kann man sich beim gemeinsamen Tatortschauen vertreiben. Wer sich aktiv für die Interessen in seinem neuen Zuhause einsetzen will, kann sich für den Dorfrat aufstellen lassen, der für den Kontakt zum Studierendenwerk und zu den Hausmeistern verantwortlich ist. Die Hausmeister sind ein weiterer Pluspunkt am Leben im Wohnheim- sollte mal etwas kaputtgehen- nicht verzagen Hausi fragen! Schnell einen Zettel mit dem Problemchen ausgefüllt schon kommt die Tage jemand vorbei der weiterhilft.

Gärtnerglück auf der Dachterrasse

Klein aber fein– so lässt sich die Wohnung in der ich lebe in zwei Wörtern beschreiben. Sie ist in zwei Stockwerke aufgeteilt.  An die Küche im obersten Stockwerk schließt sich eine große Dachterrasse an, die von allen umliegenden WGs geteilt wird. Auf Grund der hohen Besucherzahl lässt sich auf diesem sonnigen Plätzchen natürlich auch ein Sammelsurium von Habseligkeiten beobachten. Der ein oder andere Student verwandelt sein Stück Terrasse mit Hilfe jeder Menge Blumenkästen jedoch auch in eine grüne Oase. Die Tomaten gedeihen prächtig und Abends lässt sich hier bei einem Feierendbier ein äußerst romantischer Sonnenuntergang genießen. Doch auch wer ein Zimmer ohne Terrasse oder Balkon in den anderen Häusern ergattert hat muss keineswegs auf frische Luft und Sommerbräune verzichten. Zwischen den Häusern der sechs renovierten ehemaligen Militärkasernen und einigen Neubauten laden große Wiesenflächen zum Verweilen ein. Wer sich gerne sportlich betätigt findet hier auch ein Volleyballfeld sowie einen Fußballplatz.

Hier kann gepflegt in der Sonne entspannt werden

Die Lage ist außerdem perfekt für Naturliebhaber. Der Schönberg nur einen Katzensprung entfernt, in wenigen Minuten ist man Mitten im Schwarzwald. Hier lässt sich beim Mountainbiken oder Spazierengehen wunderbar vom stressigen Unialltag abschalten. Doch auch für die Citygirls und -boys unter uns ist die Lage nicht zu verachten. In nur 15 Fahrradminuten ist man schnell in der Stadt wo man bei einem Café auch ohne sportliche Betätigung die Sonne genießen kann. Theoretisch müsste man da nur gar nicht hin (wenn man nicht in die Uni müsste). Von Rewe über Aldi bis hin zur Apotheke, Bäcker und Dönerladen ist alles quasi neben dem Studentenwohnheim vorhanden.

 

Stimmen aus dem Wohnheim:

Paula (22): Die Atmosphäre hier ist sehr schön. Allerdings kann das Wohnen auch etwas unpersönlich werden, wenn man nicht selbst die Initiative ergreift. Aber das ist wohl eher ein allgemeines Problem wenn man im Wohnheim lebt.

Raffael (22): Das Studentenwohnheim Vauban ist für mich der schönste Ort in Freiburg. Hier habe ich erst gelernt, was mit einer Gruppe von Menschen überhaupt zu meistern ist. Getreu dem Motto „You nerver walk alone“ leben wir zusammen, organisieren Partys und  können den Austauschstudenten so ein zweites Zuhause bieten. Es ist schön außerhalb des Studiums solche Erfahrungen machen zu können.

Jonas (27, Auslandsstudent aus Dänemark): Alle meine Mitbewohner und Nachbarn waren sehr freundlich und zuvorkommend, obwohl ich nur da für eine kurze Zeit wohnte – fand ich wirklich nett. Die Wohnungen sind aber nicht so hübsch, ein bisschen steril für mein Geschmack.

Preise:
Einzelzimmer (je nach Zimmergröße)/ Appartements von € 217,– bis € 280,–
(zuzüglich Kaution, die mit der 1. Mietzahlung fällig wird.)
Behindertengerechte 2-Zimmer-Wohnung: € 467,– zuzüglich Kaution, die mit der 1. Mietzahlung fällig wird.
(Mieten ändern sich durch
Staffelmietvereinbarung)

Kontakt im Studierendenwerk:
Frau Lehmann
Telefon 0761 2101-341
i.lehmann@swfr.de

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