Der Kultur-Azubi

Seit September 2014 treibt unser neuer Auszubildender sein Unwesen im SWFR. Dem oder der ein oder anderen ist sein Name vielleicht schon anderweitig begegnet…

Was er im SWFR so macht, warum er hier gelandet ist und was er sich für die Verbesserung seiner Arbeitssituation wünscht, könnt ihr hier nachlesen (wortwörtlich mitgeschrieben):

Wer bist du eigentlich?

Mein Name ist Simon Waldenspuhl und ich absolviere eine Ausbildung zum Veranstaltungskaufmann im Studierendenwerk. Tatsächlich bin ich gebürtiger Freiburger, habe meine Kindheit und Jugend aber nicht in Freiburg verbracht, sondern bin erst zum Studieren wieder in diese wunderschöne Stadt gekommen.

Wie kamst du auf die Idee, eine Ausbildung beim SWFR zu machen? 

Das ist eine Geschichte die eng mit einem Hobby von mir zu tun hat und zwar mit Ouzo trinken. Nachdem ich mein Studium vorzeitig aufkündigte, arbeitete ich im White Rabbit Club an der Bar. An einem Samstagabend trudelte dort ein Bekannter von mir, welchen ich aus Gründen der Privatsphäre hier mit H.H. anonymisieren möchte, ein und es kam zu der Situation, dass wir gemeinsam einen Ouzo zu uns nahmen. Im Laufe des Gesprächs über mein gekündigtes Studium, meiner Zukunftspläne und eines weiteren Ouzos, erzählte er mir von der Möglichkeit, im Studierendenwerk eine Ausbildung als Veranstaltungskaufmann zu beginnen. Die dazukommenden Schwärmereien vom Leben als Stift im Schoße der Kulturabteilung überzeugten mich noch am darauffolgenden Tag eine Bewerbung zu schreiben und abzugeben.

Wie lange dauert deine Ausbildung? In welcher Abteilung bist du?

Meine Ausbildung dauert 3 Jahre und ich verbringe diese in der Abteilung SI – Soziales und Interessantes.

Was sind deine Aufgaben? 

Den größten Teil meiner Zeit sitze ich im Büro und kümmere mich um den Papierkram der beim Betreiben eines eigenen Kulturbetriebes anfällt: Veranstaltungen planen, unsere MensaBar in Schuss halten und die klassischen Azubiaufgaben übernehmen. Während des Semesters kommt dann noch die Betreuung von Veranstaltungen dazu.

Was gefällt dir gut an deiner Arbeit hier?

Wir haben in meiner Abteilung ein recht gutes Verhältnis zueinander. Das war mir zu Beginn meiner Ausbildung recht wichtig, da man ja doch sehr viel Zeit am Tag miteinander verbringt. Mir wird hier die Möglichkeit gegeben, eigene Veranstaltungsideen auszuprobieren, das schätze ich sehr. Auch wenn das Studierendenwerk eine Anstalt des öffentlichen Rechtes ist, bleibt ein bisschen Platz für Individuelles und auch Unkonventionelles, was für den Kulturbetrieb meiner Meinung nach lebensnotwendig ist

Wo könnte man noch etwas verbessern?

Danke für diese Frage, hier ist meine Liste: eigenes Büro, einen Praktikanten, eine Lohnerhöhung, mehr Urlaubstage, eine Süßigkeiten-Flatrate, eine Schlaflounge mit Hängematten in welcher die noch zu erkämpfende gesetzlich geregelte Mittagsschlafpause abgehalten werden kann, Diensthandy, Dienstwagen, Dienstwohnung, Hitzefrei und Alkohol trinken am Arbeitsplatz. Da mir bewusst war, dass meine Ansprüche an einen Ausbildungsplatz ein wenig hoch sein könnten, ich aber natürlich auf keinen einzigen verzichten möchte, bin ich auch direkt Verdimitglied geworden.

Alles in allem, wurden deine Erwartungen bisher erfüllt? 

Ja


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