Finanzielle Hilfe fürs Studium – Tipps und Tricks vom „Stipendien Info-Tag“ Teil I

Am Samstag, 14. November 2015, organisiert das Studierendenwerk Freiburg den „Stipendien Info-Tag“. Der Info-Tag findet von 13 bis 16 Uhr in der Mensa im Institutsviertel statt und soll Studierenden einen Überblick über die verschiedenen Studienstiftungen geben. Mit vor Ort: Stipendiaten der verschiedenen Stiftungen, die Euch erklären, wie man eine erfolgreiche Bewerbung schreibt, welches Outfit beim Vorsprechen einen guten Eindruck macht, und worauf man noch achten sollte.

Finanzielle Not im Studium ist häufig vermeidbar, und zwar nicht nur für Musterstudierende mit Einser-Schnitt. Dennoch ist es nicht ganz leicht, bei all den Stiftungen und Kreditgebern den Überblick zu behalten. Der Stipendien Info-Tag soll die breite Palette an Finanzierungsmöglichkeiten für Studierende entwirren und den Pleitegeier vertreiben helfen.

Der Info-Tag beginnt mit einer Auftaktveranstaltung, die einen Überblick über die Anwesenden Institutionen und deren Fördermöglichkeiten geben soll. Es ist sinnvoll der Auftaktveranstaltung beizuwohnen, um gezielt die Stipendiengeber aufsuchen zu können, die für einen relevant sind. Wer beispielsweise ein Stipendium für ein Auslandsaufenthalt sucht, ist am besten beim International Office aufgehoben. Für ein Kind von Promovierten ist es wenig sinnvoll, den Stand von Arbeiterkind.de aufzusuchen.

Claudia Heinemann vom Studierendenwerk betreut den Stipendien Info-Tag. Sie kennt sich mit den verschiedenen Stiftungen und Krediten aus und findet es wichtig „dass sich die Studierenden frühzeitig informieren“ und rät vor allem Bachelor-Studierenden den Info-Tag zu besuchen, wobei es auch eine breite Palette an Angeboten für Studierende im Master- oder Promotionsstudium gibt.

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Claudia Heinemann vom Sutdierendenwerk berät Studierende mit finanziellen Schwierigkeiten.

So erklärt Frau Heinemann, dass viele Stiftungen zwar gute Noten sehen wollen, zahlreichen Stiftungen aber das soziale Engagement wichtig wäre: „Die wollen Studierende sehen, die als Studienbotschafter auftreten.“ Wer sich auf ein Stipendium bewirbt, braucht deshalb nicht in Anzug und Lackschuhen auftreten. Das könnte sogar zu steif wirken, selbst bei der Konrad-Adenauer Stiftung, sagt Frau Heinemann. Worauf es im Einzelnen ankommt, wissen aber am Besten die Stipendiaten der insgesamt 23 Stiftungen und Institutionen, die am Info-Tag ihre Stände aufgebaut haben werden.

Auch das Studierendenwerk ist beim Info-Tag mit einem eigenen Stand vor Ort und informiert über sein umfassendes Angebot. So vergibt das Studierendenwerk jedes Semester vier Stipendien für sozial engagierte Studierende. Es berät generell aber auch zu anderen Angeboten wie dem „Bildungskredit“ und dem „KfW Studienkredit“, wobei es die Verträge für den KfW Studienkredit sogar selbst abschließt.

Der Bildungskredit umfasst bis zu 7200 Euro, maximal aber 300 Euro pro Monat und läuft maximal 24 Monate. Der Bildungskredit bietet außerdem eine Einmalzahlung von 3600 Euro an. Die Zinsen des Kredits betragen 1,03 Prozent.

Die Zinsen des KfW Studienkredit belaufen sich dagegen auf 3,74 Prozent. Dafür ist mit dem KfW Studienkredit eine Kreditaufnahme von bis zu 650 Euro pro Monat möglich und dieser Kredit kann auch für ein Zweit- oder Promotionsstudiums aufgenommen werden.

Es gibt aber auch finanzielle Fördermöglichkeiten abseits von Stipendien und Krediten. Eine Möglichkeit ist zum Beispiel der „Mensafreitisch“. Der Mensafreitisch ermöglicht Studierenden mit akuter Geldnot einen Monat lang kostenloses Essen in der Mensa. Auch interessant: Mit etwas Glück beschert die Initiative „Kulturwunsch“ Studierenden kostenlose Karten beispielsweise fürs Theater, Kino, Fußballspiele oder das ZMF.

Puh, ganz schön verwirrend, oder?! Wer sich genauer informieren will, sollte den Stipendien Info-Tag am Samstag in der Mensa im Institutsviertel auf keinen Fall verpassen. Wer beim Stipendien Info-Tag allerdings nicht fündig wird oder noch Fragen hat, kann dienstags von 9-12 Uhr oder donnerstags von 13.30-16 Uhr einfach bei Claudia Heinemann im Beratungszentrum des Studierendenwerks vorbeikommen und sich beraten lassen.

Es lohnt sich, ich spreche aus eigener Erfahrung: Als ich bei ihr war für die Recherche zu diesem Artikel, habe auch ich noch einen Hinweis erhalten, wie ich an ein zusätzliches Einkommen kommen könnte.

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