Nachgefragt – das Neueste aus dem Hinterwald

Die Mondo Musical Group, bestehend hauptsächlich aus Studierenden, führt am 12. Januar die Premiere ihres aktuellen Stücks „Hinterwald“ in der Mensa Rempartstraße auf. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Wir haben zwei Schauspielern der Gruppe auf den Zahn gefühlt und sind neugierig geworden.

Studierendenwerk (SW), Felicitas (F), Steffen (S)

(SW) Euer aktuelles Stück heißt „Hinterwald“. Worum geht es? 

(S) In „Hinterwald“ gibt es zwei Erzählstränge. Zum Einen: vier Studenten aus Freiburg machen eine Exkursion in den Schwarzwald. Durch einen Sturm werden sie in eine andere Welt befördert. Diese Welt heißt „Hinterwald“. Am Anfang wissen sie überhaupt nicht, wo sie sind und warum sie dort gelandet sind. Doch nach und nach finden sie es heraus.

Am Ende des ersten Aktes wird die Gruppe Teil der sogenannten „Akademie“.

Im zweiten Akt, welcher den zweiten Erzählstrang wiedergibt, stellt sich heraus, dass in der mysteriösen Parallelwelt Zauberwesen leben. Es gibt die Führerin der „Akademie“, Liluna, und Ramos, ihren Widersacher. Ramos will Liluna stürzen, weil er findet, dass ihr System, Menschen aus der „normalen“ Welt nach Hinterwald zu entführen um diese in die „Akademie“ aufzunehmen, dort zu besseren Menschen zu machen und sie im Anschluss in die Menschenwelt zurückzuschicken, überholt ist…

(F) …diese entführten Menschen sollen im Prinzip die Welt retten.

(S) Genau…Ramos hatte am Anfang eine Wette mit Liluna abgeschlossen. Er wollte ihr beweisen, dass ihre Methode veraltet ist, indem er absichtlich vier Kandidaten nach Hinterwald befördert, die sich eigentlich bei den Prüfungen so schlecht wie möglich anstellen sollen. Aber die vier Studenten schaffen es trotzdem, allerdings nicht ganz ohne Hilfe der Zauberwesen.

dsc_0310

(F) Es handelt sich um sehr spezielle Charaktere, jeder hat eine Charaktereigenschaft: die Tussi, der Nerd, das Muttersöhnchen, der, der die ganze Zeit frisst…

(SW) Welchen Hintergrund hat die Handlung?  

(F) Man kann schon die Parallele zur Studierendenwelt sehen, wenn man möchte (lacht). Quasi die Leute, die studieren und damit „die Welt verbessern“. Das Studentenleben kann man auch ein bisschen als eine Parallelwelt betrachten. Aber im Prinzip kann man das Stück interpretieren, wie man möchte.

(SW) Wo steht ihr gerade in eurem Probenprozess – steigt die Spannung?

(S) Also die Freude steigt auf jeden Fall! Wir hatten letztens einen Auftritt, wo wir ein paar Stücke aus dem Musical vorgetragen haben und jetzt wird noch der letzte Feinschliff ausgearbeitet, aber das eigentliche Stück steht schon.

(SW) Dann seid ihr ja früh dran! Ihr habt ja erst im Januar Premiere… 

(F) Ja, allerdings benötigt es viel Zeit, all diese Feinheiten einzustudieren. Das Musikalische, den Gesang, hatten wir relativ schnell einstudiert, aber die Choreographien brauchen ihre Zeit.

(S) Am Wochenende findet noch ein Probenwochenende in der Mensa statt, im Anschluss sind wieder die regulären Proben unter der Woche, und im Januar, direkt vor den Aufführungen, kommt noch eine Intensivprobenzeit. Danach muss alles klappen.

(SW) Welche Rollen spielt ihr?

(F) Ich spiele einen Zwerg aus dem Hinterwald.

(S) Ich bin eine/r der Hexen/Hexer, eher eine der außenstehenden Rollen, aber manchmal greifen wir auch in die Handlung ein.

(SW) Ihr verbringt sehr viel Zeit miteinander. Wie hat sich eure Gruppe dadurch verändert?

(S) Man wächst auf jeden Fall sehr zusammen. Besonders in der Intensivprobezeit, da sieht man sich ja mehrere Tage am Stück.

(F) Wir waren auch zusammen auf einer Hütte im Schwarzwald für ein Wochenende, zum Proben und um Zeit miteinander zu verbringen. Eine super Gruppendynamik. Es wird bestimmt traurig nach den Aufführungen, die Leute nicht mehr regelmäßig zu sehen.

(SW) Apropos. Gibt es schon Ideen für ein Zukunftsprojekt?

(S) Die Mondo Musical Group organisiert jedes Jahr ein neues Projekt, man kann jedes Jahr neu einsteigen, beziehungsweise sich neu bewerben.

(SW) Wie läuft das ab?

(F) Es gibt ein Casting. Die Plätze in der Musical Group werden ausgeschrieben und dann kann man vorsprechen. Aber alles recht entspannt.

(SW) Inwieweit hat „Hinterwald“ euch persönlich verändert?

(F) Ich habe schon immer gerne gesungen und geschauspielert, aber durch Mondo habe ich auch Zugang zum Tanzen gefunden, das hat sich sehr gut ergänzt.

(S) Ich mag es einfach total, dass Schauspiel, Tanzen und Gesang verbunden wird. Kreativität pur.

2016ws_hinterwald-plakat_web

Mehr zum Stück

Felicitas Seitz, Jannika Erdmann

 

Ein Gedanke zu “Nachgefragt – das Neueste aus dem Hinterwald

Schreibe eine Antwort zu Café Europa – Das neue Stück der Mondo Musical Group Antwort abbrechen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s