„Die Post sortiert der Hausmeister“ – Ein Einblick in das Studentenhaus Falkenbergerstraße

In einer WG, alleine, zur Untermiete oder noch daheim – während des Studiums kann man unter vielen Dächern ein Zuhause finden. Speziell für Studierende gibt es aber auch noch die Möglichkeit, sich für einen begehrten Platz in einem Studentenwohnheim zu bewerben. Eines davon in Freiburg ist das „Studentenhaus Falkenbergerstraße“ im Stadtteil „Mooswald“.

 

von Elena Merschhemke

Bevor es im April 2017 vom Studierendenwerk (SWFR) übernommen wurde, war das Wohnheim unter dem Namen „Evangelisches Studentenwohnheim“ bekannt. Die 110 Plätze teilen sich in fünf Stockwerksgemeinschaften auf. Dort wohnen jeweils 22 Studierende zusammen wie in einer großen WG. Jeder hat sein eigenes, möbliertes Zimmer, es gibt ein großes Wohnzimmer, vier Toiletten und zwei Küchen. Neben einer Bar im Keller und gelegentlichen Wohnheimpartys, organisieren die meisten Stockwerke einmal pro Semester eine gemeinsame Fahrt auf eine Stockwerkshütte.

Interviewpartner Florent

Florent, 20 Jahre und Student an der Albert-Ludwig-Universität, erzählt vom Leben im Studentenwohnheim Falkenbergerstraße.

 

Wie lange wohnst Du schon im Wohnheim?

Ich wohne seit Oktober 2016 im Wohnheim Falkenbergerstraße.

 

Was gefällt Dir dort am besten?

Ich schätze die Gemeinschaft mit den 21 Mitbewohnern meines Stockwerks. Aber auch der Service – der Hausmeister sortiert die Post, Reinigungskräfte putzen drei Mal pro Woche die Gemeinschaftsräume, der SWFR stellt das Mobiliar für Küche und Waschmaschinen – und die günstige Miete sind vorteilhaft. Auch die Lage ist super. Man lebt am Stadtrand, benötigt aber mit dem Fahrrad nur 15 Minuten bis ins Zentrum. Besonders gefällt mir die Nähe zum Seepark.

 

Wie verstehst Du Dich mit Deinen Mitbewohnern? Verbringt ihr viel Zeit miteinander?

Natürlich habe ich nicht zu allen 21 Mitbewohnern auf meinem Stockwerk Kontakt, mit den meisten trifft man sich aber regelmäßig im Wohnzimmer und in der Küche. Wir verstehen uns gut und unternehmen viel zusammen.

 

Eindrücke aus dem Wohnheim in der Falkenbergstraße

Welches sind Deiner Ansicht nach die Vor- und Nachteile des Studentenwohnheims?

Die Vorteile sind günstiger Wohnraum und die Möglichkeit, viele Menschen kennenzulernen. Natürlich muss man bei so vielen Mitbewohnern auch bereit sein, sich in der Gemeinschaft einzubringen und Kompromisse einzugehen. Leute, die viel Freiraum brauchen, und denen ihre Privatsphäre sehr wichtig ist, fühlen sich im Wohnheim vielleicht manchmal eingeengt. Das Wohnheim stammt aus den 1970er Jahren und wurde seitdem nicht grundlegend modernisiert, so dass die Küchen und Zimmer etwas veraltet sind. Im Laufe des nächsten Jahres sollen alle Zimmer jedoch komplett renoviert werden.

 

Gemütliches Beisammensitzen am Abend

Könntest du dir vorstellen während deines Studiums noch einmal umzuziehen, um alleine oder in einer WG zu wohnen?

Grundsätzlich könnte ich mir schon vorstellen, im Studium noch mal umzuziehen. Derzeit fühle ich mich im Wohnheim aber sehr wohl und möchte eigentlich nicht weg. Alleine zu wohnen kann ich mir gar nicht vorstellen, da würde mir die Gemeinschaft fehlen.

Vielen Dank für das Gespräch.

 

Info

Ein Zimmer im Studentenhaus Falkenbergerstraße ist ab 230 Euro zu haben. Wer sich für einen Platz interessiert, schaut am besten hier einmal vorbei: www.swfr.de/wohnen/wohnheime/infos-zur-bewerbung/

Autorin: Elena Merschhemke, BOK-Kurs: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit“
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