Raus mit der Panik, rein mit den Strategien: 6 Last-Minute Tipps für deine Hausarbeit!

Die Semesterferien hast du schon eingeweiht aber dabei vergessen, dass die Abgabefrist für deine Hausarbeit droht? Ein Schreckmoment, doch keine Panik! Denn auch wenn die Zeit knapp ist, können dir diese Last-Minute Tricks dabei helfen, deine Schreibarbeit trotz der unvorteilhaften Situation mit Gelassenheit anzufertigen.

1. Raus mit der Panik – Rein mit den Strategien!

Wer sich jetzt nur Druck macht und seine Aufschieberitis verflucht, riskiert, sich in Angst und Gedankenchaos zu verlieren. Deswegen ist es vorteilhaft zu lernen, mit der vorliegenden Situation umzugehen. Also Kopf lüften und die Panik verfliegen lassen! Sie hält dich nur auf, Leistung zu erzielen und zieht deine emotionale Arbeitsbereitschaft in den Keller – und so eine Motivationsbremse kann gerade gar nicht nützlich sein. Versuche stattdessen Ruhe zu bewahren, den Arbeitsmodus zu starten und tatsächlich damit anzufangen, deiner Hausarbeit Form zu verleihen.

2. Verschaffe dir einen Überblick!

Zunächst solltest du abchecken, was du für deine Hausarbeit alles brauchst und wie diese rein formal auszusehen hat:

Wie viele Seiten musst du schreiben? Wie hat ein Deckblatt auszusehen? Wie viel Seitenrand ist erlaubt? Wie viele Bücher muss dein Sekundärliteraturverzeichnis beinhalten? Wie schreibt man nochmal Fußnoten und wie macht man Quellenangaben? Wo findest du geeignetes Infomaterial? Hast du überhaupt schon ein Thema und eine grobe Idee, was du schreiben willst?

Um das Wissen zu diesen Fragen einzuholen, kehre in dich und überlege. Hat dir dein Dozierender ein Merkblatt zu den Formalitäten zukommen lassen? Hast du schon mal eine Hausarbeit geschrieben und kannst dich über diese informieren? Hast du Freunde, die sich mit Hausarbeiten auskennen? Welches Thema eignet sich für eine kurzfristig geplante Hausarbeit eigentlich?

3. Mach dir einen Lernplan!

In einem weiteren Schritt solltest du also überprüfen, wie viel zeitliche Ressourcen dir bis zur Abgabe noch zur Verfügung stehen. Hast du noch zwei Wochen, 10 Tage oder sogar weniger? Dann solltest du dir jetzt genau einteilen, welchen Part der Arbeit du wann umsetzen möchtest. So kannst du Tag 1 nutzen, um dir eine Gliederung durch den Kopf gehen zu lassen, erste Inhalte zu entwickeln und zu überlegen, welche Aussage deine Hausarbeit treffen soll, während Tag 2 und 3 in eine intensive Literaturrecherche investiert werden. Sobald du dir diesen Überblick verschafft hast, sollte erste innere Ruhe eingekehrt sein. Und wenn du dich an dem angefertigten Plan entlanghangelst, steht der durchdachten Beendigung deiner Hausarbeit nichts mehr im Weg.

4. Finde eine optimale Lernumgebung!

Naja, vielleicht doch. Möglicherweise wohnst du mit rastlosen Mitbewohnern und Mitbewohnerinnen zusammen, kannst dich in deinem Zimmer aufgrund von allerlei entspannungsverheißenden Ablenkungen nicht konzentrieren oder bist zu deinen Eltern gefahren, die dir keinen ruhigen Arbeitsort stellen können.

Um dir also ein produktives Arbeitsklima zu gewährleisten, schaffe dir eine angenehme und ablenkungsarme Lernumgebung. Wo du in und um die Uni solche finden kannst, findest du hier.

5. Suche dir eine/n Korrekturleser/in!

In der Eile kann es passieren, dass man Rechtschreib- sowie Logikfehler in seinem Text komplett übersieht. Um dies zu vermeiden, schnapp dir einen Freund oder eine Freundin deines Vertrauens und versetze ihn oder sie in die Rolle eines Lektorierenden. Deine Hausarbeit wird gleich sauberer und klarer auf den Dozierenden wirken, sobald kleine Mängel behoben wurden.

6. Und ganz wichtig: Gönne dir gezielte Pausen und arbeite nach deinem natürlichen Lernrhythmus!

Auch wenn die Zeit knapp ist und die Tage kurz wirken: Erlaube dir trotzdem, Pausen zu machen. Sie nehmen dir Druck, fördern deine Motivation sowie Konzentration und können helfen Schreibblockaden, aber auch Ideenlosigkeit zu überwinden. Also plane ein, eine Essenspause mit Freunden zu machen, eine Runde Gitarre zu spielen oder ein bisschen spazieren zu gehen.

Auch bringt es wenig, sich gegen den persönlichen Lernrhythmus zu stellen. Also versuche, entsprechend diesem zu arbeiten, um motiviert und angespornt an der Sache bleiben zu können.

Wir wünschen euch viel Erfolg!

Originalbild von Glenn Carstens-Peters.

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