Ein Arbeitsplatz für Querdenker: Der Kreativpark in der Lokhalle ist offiziell eröffnet.

Am Freitag, den 22. Juni 2018, feierte der Kreativpark in der Lokhalle seine offizielle Eröffnung. Rund 600 Gäste wurden erwartet, darunter Initiatoren, Sponsoren, eingemietete Jungunternehmer sowie Freunde, Familienmitglieder und Interessierte, um den Kreativpark gemeinsam einzuweihen. Auch der scheidende Bürgermeister Dieter Salomon war vor Ort und begutachtete das Ergebnis.

Dass es sich beim Kreativpark in der Lokhalle um kein durchschnittliches Bürogebäude handelt, wird einem schnell bewusst: Eine große Anzahl von aufeinander platzierten, zu Büros umgebauten Frachtcontainern teilen die Fläche des Kreativparks auf, bilden Gassen und Straßen, durch die geschlendert werden kann. Der Eingangsbereich ist gespickt von gemütlichen Sitzgelegenheiten und Tischen, die von farbenfrohen Lampen und Briefkästen umrahmt werden.  Ein in das Gebäude eingelassenes Café, lädt mit einer Auswahl an Kaltgetränken, Snacks und diversen Kaffees zum Verweilen ein. Musik tönt aus den in der Halle verteilten Boxen, die die Gänge belebt, während Vogelgezwitscher und das Grün der vielen Pflanzen Urlaubsfeeling erzeugt. Im Zentrum findet sich eine wohnzimmerähnliche Sitzfläche, die mit Sofas und Schaukeln lockt… Der Kreativpark wirkt eher wie ein Erholungsort, als ein Raum, in dem gearbeitet werden soll. Und das ist auch Sinn der Sache.

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Denn im Kreativpark soll jungen Gründern und Start-Ups mit bis zu 120 Arbeitsplätzen eine Räumlichkeit geboten werden, in der nicht nur gearbeitet, sondern auch kommuniziert werden kann. Alternative Arbeitsweisen wollen durch die vielen verschiedenen Aufenthaltsorte gefördert, das Kontakteknüpfen durch gemeinsame Nutzflächen wie einer Gemeinschaftsküche angeregt werden. Somit wurde durch den Kreativpark ein Raum geschaffen, der im Gegensatz zu regulären Büros den vor Ort Arbeitenden die Möglichkeit bietet, sich selbst und ihre Ideen zu entfalten: Ein Arbeitsplatz für Querdenker. Und nachdem über ein Jahr gebaut worden war, durften die ersten Start-Ups zum 1. Juni ihre neuen Arbeitsplätze beziehen, während der Kreativpark an der Eröffnungsfeier zwei Wochen später auch Förderern und Interessenten zugänglich gemacht wurde.

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Um die rund 600 Gäste empfangen und sowohl den Betreibern als auch den eingemieteten Jungunternehmern die Möglichkeit bieten zu können, auf ihr neues Wirkungsfeld anzustoßen, wurde bis zur letzten Minute gearbeitet. So wurde das im Kreativpark befindliche Café tatsächlich erst am Vortag fertig gestrichen. Auch am Eröffnungstag selbst herrschte aufgeregter, wenn auch erwartungsvoller Betrieb. Denn die Standorte für Bierbänke, Foodtrucks und den DJ-Pult wollten koordiniert, Sektgläser gefüllt und die als zusätzliche Sitzgelegenheiten eingesetzten Heuballen im Außenhof arrangiert werden. Trotz der Hektik durfte die Gute-Laune-Musik aber nicht fehlen, die den Kreativpark auch hier freudig durchflutete. Während die Jungunternehmer in ihren Büro-Containern arbeiteten.

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Einer der zentralen Programmpunkte führte Betreiber, Initiatoren und Start-Ups zusammen, um sich in einem öffentlichen Dialog zu begegnen. Neben dem Moderatoren des Abends, Rudi Raschke, teilten sich unter anderem der noch amtierende Bürgermeister Dieter Salomon, die Geschäftsführerin der städtischen Wirtschaftsfördergesellschaft FWTM Hanna Böhme und der Kreativpark-Betreiber Hagen Krohn, der das Gründerzentrum Grünhof vertrat, die Redebühne. Gemeinsam wurde über die Entstehung des Kreativparks reflektiert und das Ergebnis gewürdigt.

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Nachdem Betreiber und Initiatoren ihren Dialog beendet hatten, wurden 5 der ansässigen Start-Ups die Möglichkeit geboten, dem Publikum ihre Geschäftsideen zu präsentieren. Zusätzlich zu Jicki, die Sprachen Lernen auf neue Art und Weise online anbieten, stellten sich auch die Mitarbeiter von Solidaridad, den Elektrizitätswerken Schönau, Roomsharing und veloCARRIER vor.

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Zuletzt ging das Wort an die beiden Betreiber Hagen Krohn und Martina Knittel über. Sie schlossen mit einigen Danksagungen den offiziellen Teil der Eröffnung ab. Danach verteilten sich die zahlreichen Besucher über das Gelände, auf dem sich einige der Unternehmen in ihren neuen Räumlichkeiten vorstellten.

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