Erasmus: Daran musst du denken

Das Erasmus-Programm ist ein Förderprogramm der Europäischen Union und ermöglicht jährlich hunderten Studierenden in Freiburg ein Auslandssemester an einer europäischen Gastuniversität. Doch auf was muss man achten, bevor der Aufenthalt im Gastland beginnt? Das Studierendenwerk hat einige hilfreiche Tipps zusammengestellt.

Finanzen

Zwar erhält man als Erasmusstudent ein monatliches Förderungsgeld. Dennoch sollte man sich frühzeitig Gedanken machen, ob das eigene Geld ausreicht. Hierbei sollten abweichende Lebenshaltungskosten im Gastland und unvorhergesehene Zusatzausgaben beachtet werden. Dinge, wie das Einrichten des neuen Zimmers, werden bei der Kostenkalkulation gerne schnell vergessen. Deshalb: Am besten vor dem Aufenthalt einen finanziellen Puffer aufbauen – ob mit Sparen, Auslands-BAföG oder einem Studienkredit.

Auslands-BAföG: Aufgrund der unterschiedlichen Lebenshaltungskosten in den verschiedenen Ländern, kann das Anrecht auf einen BAföG-Zuschuss variieren. So erhält man in Ländern mit hohen Lebenshaltungskosten einen höheren Zuschuss, während man in anderen Ländern vielleicht keinen bekommt. Zudem kann das Auslands-BAföG nur an der jeweiligen Partner-BAföG-Stelle der Gastuni beantragt werden. So müssen Studierende, die nach Norwegen gehen, ihren BAföG-Antrag in Schleswig-Holstein stellen. Da die Beantragung eine gewisse Zeit benötigt, sollte man diese früh genug machen.

Du brauchst Hilfe bei der Beantragung deines Auslands-BAföG? Das Studierendenwerk hilft dir weiter!

Studienkredit: Die Beantragung eines Studienkredits ist meist einfacher als die des Auslands-BAföGs. Man benötigt lediglich eine Immatrikulationsbescheinigung der Heimatuni. Wichtig ist hierbei, dass man kein Urlaubssemester an der Heimatuni beantragen darf, da sonst die Förderungsgelder gestoppt werden.

Sprache

Ob man bereits vor dem Aufenthalt Sprachkurse in der Heimatsprache des Gastlandes besuchen sollte, ist von Land zu Land unterschiedlich. Während in den skandinavischen und englischsprachigen Ländern Englisch häufig ausreicht, sollte man andere Länder nicht ganz ohne Sprachkenntnisse besuchen.

Die Tandem-Börse des Studierendenwerks stellt eine gute Möglichkeit dar, schon vorab die Sprache des Gastlandes lernen. Durch das Tandem mit einem Einheimischen lernt man bereits vor der Abreise viel über die Kultur und Sitten des Gastlandes.
Zudem bieten viele Gastunis ein umfangreiches Sprachprogramm an!

Bürokratie, Bürokratie, Bürokratie

Klar, Bürokratie ist eine der negativen Begleiterscheinungen eines Erasmus-Aufenthaltes. Dennoch sollte man sich rechtzeitig informieren, was man alles für das Gastland benötigt, damit vor dem Aufenthalt noch genug Zeit ist, um alles zu erledigen. So sollten die Beantragung von Bank- und Kreditkarten (falls für das Gastland notwendig), einer Auslandsversicherung sowie andere bürokratische Erfordernisse frühzeitig auf der To-Do-Liste stehen.

Learning Agreement

Obwohl der erste Teil des Learning Agreements bereits geschafft ist, sollte man es nicht komplett aus den Augen verlieren. So muss in den ersten Wochen nach der Anreise ein Aufenthaltsnachweis hochgeladen werden. Auch das Learning Agreement During Mobility muss spätestens sieben Wochen nach Beginn des Semesters eingereicht werden. Hierbei wird der finale Kursplan erstellt. Dabei sollte man darauf achten, dass man die geforderte Anzahl an ECTS-Punkten nicht unterschreitet – da von diesen die Erasmus-Förderungsgelder abhängig sind.

Erfahrungsberichte lesen!

Oft besitzen die einzelnen Fakultäten der Uni Freiburg eigene Erasmus-Gruppen auf ILIAS. Dort sind alle wichtigen Informationen zum Erasmus-Aufenthalt zusammengestellt. Neben Checklisten und wichtigen Formularen findet man Erfahrungsberichte von anderen Studierenden. So kann man schon vorab einiges hilfreiches über die neue Universität und Stadt erfahren, in der man bald studieren wird.

Angebote der Gastuni checken

Viele Universitäten haben ein großes Angebot an vielfältigen Freizeitaktivitäten – bei denen man nicht nur Geld sparen, sondern auch die Kultur und Sitten des Gastlandes entdecken kann. Häufig sind die Freizeitangebote offen für alle Studierende, sodass man neben Erasmusstudierenden auch einheimische Student*innen kennen lernen kann.

Du willst in Freiburg gemeinsam mit neuen Leuten deine Freizeit verbringen? Dann check doch mal das Studitour-Angebot des Studierendenwerks Freiburg!

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