Umfrage: April, April!

In vielen Ländern besteht die Tradition, seine Mitmenschen am ersten April mit erfundenen und irreführenden Geschichten oder Scherzen reinzulegen. Wie diese Streiche aussehen können? Sieben Studis erzählen von ihren Aprilscherzerfahrungen.

Marcel studiert Sportwissenschaft an der PH

Die Augenbraue
Ich wurde am ersten April mal von meinen Geschwistern verarscht. Sie haben mir gesagt, meine Augenbrauen würden fehlen. Damals hatten wir uns mit Theaterschminke von Fasching geschminkt und es hat sich wirklich so angefühlt, als wären sie ab, weil sie so an die Haut geklebt waren. Da habe ich mich super erschreckt und bin zum Spiegel gerannt! So hat sich der Scherz dann aufgeklärt.

Makaber!
Eine Freundin von mir hat eine Zeit lang in einem afrikanischen Kinderheim gearbeitet. Von dort hat sie mir eine Nachricht geschrieben, dass sie gerade beim Arzt war, weil es ihr in den letzten Tagen so schlecht ging, und dass sich herausgestellt hat, dass sie Malaria hat. Das hat sie so auch ihren Eltern erzählt. Erst einige Stunden später kam die Auflösung.

Anne studiert Jura. Das Foto ist nachgestellt.
Germanistikstudentin Celina

Der Matratzen-Dieb
Ein Kumpel hat an einem ersten April bei einem Umzug geholfen. Dort im Treppenhaus hatte wohl mal eine Matratze gelehnt, denn an der Wand hing ein Zettel auf dem stand: „Lieber Dieb, ich finde es nicht lustig, dass meine Matratze weg ist. Jetzt weiß ich nicht, wo ich die nächsten Tage unterkommen soll! Bitte bring mir die Matratze wieder!“ Und mein Kumpel hat auf diesen Zettel geantwortet und drunter geschrieben: „Sorry, tut mir Leid, du kannst mich gern anrufen.“ Und er hat eine Nummer beigefügt, die eigentlich einem Kollegen von ihm gehört, um den reinzulegen, falls sich jemand bei dem Kollegen melden sollte. Ob tatsächlich ein Rückruf kam, habe ich aber leider nie erfahren.

Klebriger Schnee
An diesem ersten April war es noch sehr kalt und es lag auch Neuschnee. Unser Nachbar hat dann offenbar den Schnee von der Klinke vom Gartentor gewischt und stattdessen Rasierschaum drauf gesprüht. Jedenfalls war ich damals dann sehr überrascht, als ich plötzlich Schnee an der Hand kleben hatte, der nicht mehr ab ging!

Rico studiert VWL und trinkt gerne Kaffee. Stellvertretend ist hier seine Tasse zu sehen.
Veronic studiert Germanistik und Französisch auf Lehramt und macht bald Examen

Versteckspiel
In der fünften Klasse haben uns meine Mitschülerinnen und ich einen Streich für unsere Lehrerin ausgedacht. Da ich sehr klein und zierlich war, habe ich mich in einem der Schließfächer im Klassenzimmer versteckt. Das war bestimmt höchstens 50x50cm groß. Meine Schuhe haben wir aber an meinem Platz stehen lassen und als die Lehrerin ins Zimmer kam, haben meine Freundinnen ihr ganz aufgeregt erzählt, dass ich verschwunden sei und nur noch meine Schuhe da stünden. Erst als die Lehrerin nach langem Suchen ins Sekretariat gehen wollte um meine Eltern anzurufen, bin ich aus dem Schließfach geklettert und wir haben laut „April, April“ gerufen.

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