„Das Schönste am Studium“– Warum diese beiden Studierenden in der Schülerbetreuung arbeiten

Für die Betreuung von Gymnasiast*innen der Unterstufe über die Mittagszeit werden Studierende aller Fachrichtungen gesucht. Wäre das was für dich? Hier kannst du dir ein Bild machen! Zwei Studierende erzählen von ihrer Arbeit in der Schülerbetreuung.

Simon:
„Für mich ist die Arbeit mit
das Schönste am Studium.“

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Simon studiert Mathe und Physik auf Lehramt

„Ich arbeite seit Oktober 2016 in der Schülerbetreuung und seit November 2018 bin ich Koordinator am Droste Hülshoff Gymnasium Freiburg.

Für mich ist die Arbeit mit das Schönste am Studium. An der Uni studiert man vorwiegend seine zwei Fächer und erlangt von der Pädagogik nur theoretische Kenntnisse. In der Schülerbetreuung kann man diese in die Praxis umsetzen!

Als Schülerbetreuer hat man die einmalige Möglichkeit, eine besondere Beziehung zu den Schüler*innen aufzubauen. Man ist nicht nur Aufsichtsperson, sondern auch ein Freund und Helfer in unterschiedlichen Situationen.

Wir essen zu Beginn der Mittagsbetreuung in der schulinternen Cafeteria zusammen, bevor es dann meistens raus auf den Pausenhof geht. Dort spielen wir mit den Schülern zum Beispiel Tischtennis, Fußball, Kartenspiele und Vikingerschach. Oder wir quatschen einfach mit ihnen über ihre und auch unsere Probleme. Bei persönlichen Problemen versuchen wir zu helfen, wo es geht. Wir bekommen viel mit, was Lehrer oder ihre Eltern nicht erfahren. Bei wichtigen Angelegenheiten sprechen wir auch mit dem Sozialarbeiter der Schule.

Wir lernen viel von den Schülern: Wir sehen die Schule noch einmal aus Schülerperspektive, was wichtig ist für angehende Lehrer. Mit ihrer Hilfe erweitern wir unseren pädagogischen Hintergrund und wir können sogar anderweitig auf die Hilfe der Schüler zählen! Zum Beispiel haben sie mir einmal bei einem Bildungswissenschaften-Projekt geholfen und mit mir ein Video zum Thema Lehrer-Schüler-Beziehung und Vertrauen gedreht. Dafür sind sie extra länger in der Schule geblieben!

Alles in allem ist das ein wirklich fantastischer Job. Man übt ihn nicht wegen des Geldes aus (12 €/Stunde), sondern vor allem wegen der wertvollen Erfahrungen mit den Schülern.“

Nadja:
„Eine sehr sinnvolle
und wertvolle Tätigkeit“

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Nadja studiert Bildungswissenschaften und – management

„Ich arbeite seit eineinhalb Jahren einmal pro Woche von 12 bis 14 Uhr als Schülerbetreuerin für die Unterstufe am Theodor-Heuss-Gymnasium. Die Arbeit findet im Team mit zwei bis drei anderen Betreuer*innen statt. Wir verteilen gegen Pfand Fußbälle, Tischtennisschläger, Badminton-Sets und so weiter. In der Mensa sorgen wir für Ordnung und achten darauf, dass niemand drängelt oder geschubst wird. Außerdem sind wir Ansprechpartner*innen für alles, was den Kindern und Jugendlichen auf dem Herzen liegt.

Die Arbeit gefällt mir sehr gut. Zum einen ist unser Team super, wir arbeiten auf sehr freundschaftlicher Ebene zusammen. Zum anderen baut man nach einer Zeit auch eine Beziehung zu den Kindern und Jugendlichen auf. Das sind schöne und manchmal auch lustige Kontakte. Und auch wenn es mal nicht schön ist, weil man die Kinder zum Beispiel ermahnen muss, bleibt es immer eine sehr sinnvolle und wertvolle Tätigkeit, die die eigenen sozialen Kompetenzen und auch ein gewisses Stressmanagement fördert.“

Mehr Infos zum Job und zur Bewerbung:
Schülerbetreuer*innen gesucht

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