Poetry Slam

Zum Thema Bildung haben sich acht Poeten/innen aus verschiedenen Städten Deutschlands in der MensaBar getroffen. Sie alle haben in eigenen Gedichten ihre schulischen oder akademischen Erfahrungen verarbeitet, welche sie dem Publikum präsentierten. Ihr Ziel war es, auf künstlerische und humorvolle Art und Weise ein paar Denkanstöße und Impulse für die Zukunft in Bezug auf das Thema Bildung zu geben.

Riccardo Reiz

Riccardo Raps studiert Soziale Arbeit an der Katholischen Hochschule in Freiburg. „Vor drei Jahren habe ich in einem Flüchtlingsheim gearbeitet. Viele hilflose Menschen standen vor mir und ich wusste nicht, wie ich mit ihnen umgehen sollte, was diesen Menschen wichtig war und welche Hilfe sie benötigten. Meine Message für die Zukunft ist, der Menschlichkeit mehr Bedeutung beizumessen. Das wäre das höchste Gut auf der Welt“.

 

 

 

 

 

 

_DSC0215Der Moderator und Autor Michael Schumacher aus Xanten bekommt fast täglich aufs Neue zu spüren, dass bei vielen Menschen die handwerkliche Begabung nachgelassen hat. In seinen Gedichten präsentiert er beispielsweise wie Menschen vor einigen Jahren noch zu Hause kochten, Fahrräder oder Wasserhähne reparierten oder sogar in der Lage waren, Glühbirnen selbst zu wechseln. Heutzutage sei das laut seiner Erfahrung und Meinung ganz anders : „Viele Menschen sind auf ihr Fachwissen beschränkt. Sie beherrschen zwar bestimmten Theorien und dies sogar sehr gut, aber im alltäglichen Leben taugen diese nichts. In unserer modernen Zeit hat man das Interesse am praktischen Denken und an praktischen Tätigkeiten verloren. Meine Botschaft für die Bildung: Neugier in allen Lebensbereichen erwecken, nicht nur das theoretische, sondern auch das praktische Wissen fördern, sich nie mit der eigenen Bildung zufrieden geben, sondern stattdessen jeden Tag etwas Neues  lernen, denn man hat mehr Freude im Leben, wenn man vielseitig informiert ist“.

 

_DSC0138 Nele Buhmann ist Erzieherin, schreibt gerne Gedichte und regt sich manchmal über das Bildungssysten auf. Ihre Gedichte handeln sehr deutlich von ihren schulischen Erfahrungen. Laut ihrer Slams bekam sie in der Schule einen Haufen an Informationen über die Welt, allerdings lernte man nichts über die praktische Lebenswelt. Sie ist der Auffassung, dass im Bildungssystem einiges dringend geändert werden sollte. „Das Einzige, was wir heute noch können, ist eine Fernbedienung zu bedienen. Wenn im Fernsehen Beiträge darüber gezeigt werden, dass viele Menschen im Mittelmeer ertrinken, politisch verfolgt oder gedemütigt werden, dann können wir den Fernseher einfach ausschalten. Und das ist sehr traurig. Ich wünsche mir, dass man in der Schule viel über das Leben lernt und dazu gehört auch, was man gegen solche Situationen unternehmen kann“, so die Erzieherin aus Freiburg.

 

 

 

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Die Musikalische Unterstützung hat die Band QULT mit  ihrem Rap’n’Roll übernommen.

 

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Die acht Poeten/innen aus Deutschland, die ihre eigenen Gedichte präsentiert haben sowie die Moderatoren des Abends

 

 

 

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Der Poetry-Slam-Abend wurde von der Organisation „Impulse für die Zukunft“ in Koorporation mit dem SWFR organisiert. Diese Organisation gibt es seit zwei Jahren und ihr Ziel ist es, etwas Wichtiges auf positive Art und Weise darzustellen und nicht immer alles negativ zu präsentieren. Alle Mitglieder der Organisation sind ehrenamtlich.

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