Talk with Yani about Her Start in Germany

ein Beitrag von Yin

Klickt auf „weiterlesen“ für mehr Info über das Buch „Mein Start in Deutschland: Erlebnisse einer chinesischen Studentin“ und eine Rezension. 🙂

Mein Start in Deutschland: Erlebnisse einer chinesischen Studentin
– ein Sachbuch –

Worum geht es?

In ein fremdes Land zu gehen, ist nicht immer leicht. Besonders dann nicht, wenn man dort auch leben wird. Das Buch lässt auf sehr unterhaltsame Weise die Erlebnisse, Konflikte und Probleme einer chinesischen Germanistik-Studentin miterleben, die ihr Auslandssemester in Deutschland verbringt, in China arbeitet und dann den größten Wechsel ihres Lebens wagt: Dauerhaft nach Deutschland zu kommen. Der große Kulturunterschied löst zahlreiche Anpassungs- und Umformprozesse aus. Das Happy-End zeigt sehr plastisch, wie Integration gelingen kann und was dabei wichtig ist.

Durch die Erlebnisse der Studentin wird in faszinierender Weise die europäische und insbesondere deutsche Wertewelt aus chinesischer Sicht widergespiegelt. Dabei lernt man nicht nur die chinesische Denk- und Erlebniswelt kennen, sondern indirekt auch die eigene. Darüber hinaus wird deutlich, mit welchen Herausforderungen jemand konfrontiert ist, der aus einem anderen Kulturkreis nach Deutschland kommt. Das Buch zeigt auch, wie Sprache und Beruf ein wichtiger Schlüssel der Integration sind und wie diese Schritt für Schritt auf dem Weg in die deutsche Gesellschaft helfen.

Das Buch kann man hier bestellen:
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Eine Rezension

Es geht eigentlich um uns alle.

Yani und ich kennen uns schon seit knapp acht Jahren. Wir haben zusammen im Rahmen des Deutsch-Chinesischen Projektteams im Internationalen Club angefangen. Ich erinnere mich immer noch an unser erstes Treffen auf dem Flur vom 3. OG des alten Gebäudes vom SWFR. Eine dynamische Person, so war mein erster Eindruck von Yani.

Diese Dynamik spürt man im diesem Buch; vor allem durch die Sprache, mit welcher Yani ihre Geschichte mit und in Deutschland erzählt. Wenn man denkt, dass es sich hier nur um eine Geschichte irgendeiner Chinesin handelt, macht man damit einen Fehler. Migration und Integration ist heutzutage ein viel diskutiertes Thema der Gesellschaft, ein Thema für alle Migranten wie Yani und mich, aber auch für unsere Gastgeberinnen und Gastgeber in diesem Land – Kolleginnen und Kollegen, Kommilitoninnen und Kommilitonen, sowie jeder Mensch, mit dem wir etwas zu tun gehabt haben und haben werden. Integration ist ein Verfahren des Kulturaustauschs, welcher niemals eine Einbahnstraße ist.

In ihrem Buch erzählt Yani nicht nur darüber, wie Sie dazu gekommen ist Deutsch zu lernen und nach Deutschland zu kommen. Sondern sie weist die Leserinnen und Leser auch auf die Unterschiede zwischen Deutschland und China hin, gesellschaftlich, Schul- sowie Hochschulsystem bezüglich, zwischenmenschlich und kulturell. Darüber hinaus möchte sie auch allen internationalen Studierenden andeuten, was für eine große Rolle Mut bei der Integration in eine neue Gesellschaft spielt. Der Mut die Fremdsprache nicht fließend zu sprechen und dennoch zu benutzen, der Mut mit Fremden Kontakt aufzubauen, der Mut jede vorhersehbare sowie unvorhersehbare Herausforderung willkommen zu heißen…

Deswegen handelt das Buch von uns allen – es geht sowohl um die deutsche als auch um die chinesische Kultur. Es geht aber vor allem darum, wie die beiden Kulturen gut Hand-in-Hand miteinander umgehen können, ohne die eigenen Eigenschaften zu verlieren. Es geht darüber hinaus auch darum, wie man sich in einer neuen Gesellschaft zurechtfinden kann, ausländisch oder auch inländisch.

Für mich ist Yanis Buch ein sehr ehrliches Buch, so ehrlich wie sie immer zu sich selbst und zu den anderen ist. Es macht viel Spaß das Buch zu lesen, nicht nur, weil die Autorin oft einen dezenten Sense of Humor zeigt, sondern auch weil die Autorin es durch das Buch den Leser*innen zulässt, mit ihr ihren jeglichen bedeutsamen Erfolg oder auch Misserfolg zu teilen. Das Buch zu lesen ist, als ob man mit der Autorin ins Gespräch gekommen ist, es ist sehr direkt und warmherzig.

Es ist eine Geschichte über Migration und Integration, über das interkulturelle Alltagsleben der Autorin und über die überwältigende Bedeutsamkeit des Offen- und Mutig-Seins im Leben, sei es mit oder ohne Migrationshintergrund.

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