STUDIWERK AM HERD: Ramen

Ramen sind mehr als das, was man sich in Deutschland unter einer Nudelsuppe vorstellt. Man bekommt eine ganze Mahlzeit, die sättigt, frisches Gemüse enthält und die man nach dem eigenen Geschmack variieren kann. Zuhause selbst Ramen zu kochen ist nicht schwierig, man muss nur etwas im Voraus planen, damit alle Komponenten bereit sind.

Das Grundlegendste an einer Suppe ist die Brühe. Es gibt Ramenrezepte, die für die Zubereitung der Brühe mehrere Tage veranschlagen. Ein paar Stunden sollte man für eine selbst gekochte Brühe aber auf jeden Fall einplanen. Dafür schmeckt sie viel besser als eine Instantsuppe

Die selbstgekochte Brühe macht den Unterschied.

Für eine Gemüsebrühe brauchst du Zwiebeln, allerlei Gemüse, z.B. Lauch, Sellerie und Karotten und Pilze. Du kannst auch die Gemüseteile verwenden, die du sonst wegwerfen würdest, wie etwa Spargelschalen. Man schneidet die Zwiebeln grob und brät sie in einem großen Topf mit etwas Öl an. Wenn die Zwiebeln braun sind, gibt man Wasser und das restliche Gemüse dazu. Wenn die Brühe nicht vegetarisch werden soll, kannst du an dieser Stelle auch Knochen, Suppenfleisch oder hartgewordene Parmesanreste dazugeben. Der Gedanke dabei ist, die Teile zu verwenden, die man sonst nicht essen würde. Der lange Kochprozess ohne zugefügtes Salz zieht den gesamten Geschmack in die Brühe. Wenn man alles zusammengegeben hat, kocht man die Brühe für mehrere Stunden bei zugedecktem Topf. Sobald sie einmal aufgekocht ist, reicht dafür die kleinste Stufe auf dem Herd. Danach gießt man die Brühe durch ein Sieb in einen anderen Topf. Wenn du die Brühe jetzt probierst, findest du sie wahrscheinlich fad. Das liegt daran, dass sie noch kein Salz enthält. Du kannst sie einfach mit Salz würzen, bis sie dir schmeckt oder stattdessen Sojasauce verwenden. Um der Suppe einen asiatischen Geschmack zu verleihen kannst du sie außerdem mit Knoblauch und geriebenem Ingwer oder Misopaste würzen.

Abwechslungsreich werden Ramen durch die Toppings. Hier kannst du dich nach deinem Geschmack austoben. Beliebt sind weichgekochte Eier. Wenn du genügend Vorbereitungszeit einplanst, kannst du die Eier zwei Tage im Kühlschrank marinieren lassen. Dafür gibt man die gekochten und geschälten Eier in eine Mischung aus 2 EL Sojasauce, 2 EL Mirin und 6 EL Wasser. Gemüse kannst du je nach Art und Geschmack roh verwenden oder kurz blanchieren und in mundgerechte Stücke schneiden. Auch frische Sprossen, Gehackte Erdnüsse, Sesam oder Frühlingszwiebeln passen gut als Topping.

Wenn du Fleisch als Topping möchtest, kannst du diesen marinierten Schweinebauch ausprobieren. Dafür hackst du Ingwer, Knoblauch und Frühlingszwiebel und vermischts sie mit etwas Sojasauce und Wasser. Darin marinierst du die Schweinebauchscheiben über Nacht im Kühlschrank. Danach backst du sie im Ofen bei 150°, bis sie goldbraun sind. Wenn sie abgekühlt sind, schneidest du sie in mundgerechte Stücke. Weil man so viele verschiedene Toppings verwenden kann und von jedem nur wenig braucht, kannst du auch Reste von einer anderen Mahlzeit verwenden.

Den marinierten Schweinebauch backt man goldbraun.

Das alles kannst du vorbereiten. Wenn du essen möchtest, musst du nur noch die Nudeln kochen, die Brühe zum Kochen bringen und die Suppenschalen mit heißem Wasser vorwärmen. Dann gibst du die Nudeln in die Schalen, legst darauf die Toppings, gießt zum Schluss die heiße Brühe darüber und schon hast du eine leckere Mahlzeit.

Weitere tolle Rezepte:

Easy to prepare Eggplant

Pasta mit Brokkoli und Ziegenfrischkäse

Schnelle Falafel aus dem Backofen

Was denkst du dazu?

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s