(Auto-)Biografische Werke – Eine Empfehlung

ein Beitrag von Vanessa

„Im Meer schwimmen Krokodile. Eine wahre Geschichte“ von Fabio Geda erschien erstmalig 2011 im Albrecht Knaus Verlag. 

Das Buch erzählt die Geschichte von Enaiatollah Akbari, der als 10-Jähriger seine Reise von Afghanistan nach Europa beginnt. Als die Repressionen gegenüber den schiitischen Hazara in Afghanistan zunehmen, schmuggelt Enaiats Mutter ihn nach Pakistan, mehr kann sie allerdings nicht für ihn tun. Illegale Grenzüberquerungen auf Lastwagen, zu Fuß über eisige Berge oder im Schlauchboot ohne Schwimmweste sind nur einige Stationen auf seinem Weg. Er lernt das Leben von seiner grausamen Seite kennen, doch die Worte seiner Mutter und die Hoffnung auf ein besseres Leben treiben ihn voran. 

Ich habe Enaiats Schicksal mit einem lachenden und einem weinenden Auge verfolgt. Denn trotz der schrecklichen Geschehnisse, strotzt dieses Buch vor Lebenswillen und Optimismus. Fabio Geda erzählt Enaiats bewegende und sehr emotionale Geschichte auf eine dennoch informative Art. Eine Geschichte, die zum Nachdenken anregt und einem einmal mehr vor Augen führt, wie viel eine gute Tat jemandem bedeuten kann. 


Die Autobiografie „Befreit. Wie Bildung mir die Welt erschloss“ von Tara Westover erschien 2019 im Verlag Kiepenheuer & Witsch und thematisiert Taras Lebensgeschichte in drei Kapiteln. 

Als eines der jüngeren von sieben Kindern wächst Tara in den Bergen Idahos auf. Ihr Vater, ein fundamentalistischer Mormone, lehnt den Staat strikt ab und bereitet sich zudem auf die Apokalypse vor. Für Tara und ihre Geschwister bedeutet dies, dass stets ein »Ab in die Berge«-Rucksack gepackt ist, sie keine Geburtsurkunden besitzen, keine öffentliche Schule besuchen und auch bei schlimmen Verletzungen kein Arzt gerufen wird. Mit 17 Jahren betritt Tara das erste Mal eine Schulklasse. Dieser erste Schritt brachte sie bis nach Cambridge. 

Dieses Buch erzählt vom Mut einer jungen Erwachsenen ihren eigenen Weg zu gehen und sich für Bildung zu entscheiden, von der Erkenntnis, dass es im Leben nicht nur eine Wahrheit gibt und von der Freiheit die man dadurch erlangt. 

Kochen mit dem DFP { Tarte à la tomate

DFP steht für das Deutsch-Französisches Team vom Internationalen Club des Studierendenwerks Freiburg. Ab heute werden sie euch bis Ende Juli immer wieder Videos mit originellen französischen Rezepten besorgen. Dabei könnt ihr nicht nur die authentische französische Küche kennenlernen, sondern auch eure Französischkenntnisse auffrischen.

Die Textbeschreibung des Rezeptes sowohl auf Französisch als auch auf Deutsch findet ihr unter dem Video.

Bon appétit!

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Musikkultur zwischen Deutschland und Frankreich

ein Artikel vom Deutsch-Französischen Projektteam
– Aymeric, Christina und Elia –

Mit 99 Luftballons bis zum Champs-Elysées: Egal ob in Deutschland oder in Frankreich, es gibt sie überall, diese Songs, die dort einfach jeder kennt. Klassiker, die alle mitsingen können, die uns durch durchtanzte Nächte tragen und uns auch noch begleiten, wenn wir längst schon wieder zu Hause sind. Wer die Kultur eines Landes wirklich verstehen will, kommt um die typischen Melodien – ob als Dauerbrenner auf der Party oder als Megahit im Radio – einfach nicht herum.

Auch Christina, Elia und Aymeric vom Deutsch-Französischen Projektteam mussten die musikalische Kultur bei ihrer Ankunft im Ausland erst einmal kennen lernen: Während Christina seit ihrer Studienzeit in Bordeaux die Klassiker der französischen New Wave zu schätzen weiß, hat Elia in Berlin die Technoszene für sich entdeckt und Aymeric kann jetzt auch bei Songs von „Von Wegen Lisbeth“ mitsingen. Unsere Tutor*innen haben die großen musikalischen Trends und die Melodien, die ihren Auslandaufenthalt besonders geprägt haben, zusammengetragen. Ein musikalischer Leitfaden für alle, die die andere Kultur schon mal nur aus der Ferne hören wollen.

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Fernweh { Ausflug in die Mongolei – eine kleine digitale Fotoausstellung

Wüste Gobi, Gebirge sowie endlose Steppe und das einzigartige Nomadentum präsentieren die Mongolei. In diesem Projekt zeigen wir euch ein kleines Teil von der wunderschönen Mongolei. Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit.

Fotograph: Ch.Batdorj
Vorstandsmitglied der Mongolian Photographers Association,
Vorsitzender des Local Photographers Council,
Fotograf von „Selenge“ Provinz
Facebook: Их Тугтан Ч.Батдорж

Vielen Dank an Verein der mongolischen Studierenden und Wissenschaftler in Freiburg für die Kontaktaufnahme.

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RelaxSonntag { Der schönste Berg im ganzen Land – Bericht einer Schönbergwanderung

ein Beitrag von Agnes

Stolz ragt er hinter den Häusern des Freiburger Viertels Vauban empor, erhebt sich über das immer dichter werdende Grün vor meinem Balkon: Der Schönberg, den ich täglich von meinem Fenster aus sehe, ist der allseits geliebte Hausberg der Bewohner*innen von Vauban und Merzhausen und nicht wegzudenken aus der uns umgebenden Landschaft. Wenn ich hinausschaue, scheint seine Spitze ganz in der Nähe zu liegen, nur ein kleines Stückchen entfernt. Aber wie ich heute herausfinden sollte, ist es doch eine ordentliche Wanderung bis zum Gipfel.  

An einem sonnigen Frühlingstag mache ich mich auf den Weg, um den Schönberg zu erkunden. Wer in Vauban wohnt, muss das definitiv einmal gemacht haben, sagen meine Mitbewohner. Dann sollte ich wohl die Corona-Zeit nutzen und diesen Berg, der direkt vor meiner Haustür zu liegen scheint, erklimmen. Also packe ich eine Stärkung für unterwegs, Sonnenbrille und Kamera ein und beginne meine Wanderung in der Merzhauserstraße, beim Studierendendorf Vauban. Kein Wölkchen steht am Himmel, die Vögel zwitschern in den Bäumen – ein perfekter Tag zum Wandern.

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Rezept { Sevaiyan (Indian Vermicelli Pudding)

an article from Anjali

Almost every country has ist own Pudding variations. They could have different toppings or are based of different ingredients. But they have one Thing in common – the sweet and milky taste of puddings is the source of happiness!

Today, Anjali is going to show us how to make Pudding in an Indian Variation. It’s easy, tasty and fancy! Why not take your tongue for a trip to India? Have fun. 🙂

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Kochen mit dem DFP { Gratin Dauphinois

DFP steht für das Deutsch-Französisches Team vom Internationalen Club des Studierendenwerks Freiburg. Ab heute werden sie euch bis Ende Juli immer wieder Videos mit originellen französischen Rezepten besorgen. Dabei könnt ihr nicht nur die authentische französische Küche kennenlernen, sondern auch eure Französischkenntnisse auffrischen.

Die Textbeschreibung des Rezeptes sowohl auf Französisch als auch auf Deutsch findet ihr unter dem Video.

Bon appétit!

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[IC Highlights] Studienreise China

Neue Kulturen kennen lernen ist immer spannend, vor allem, wenn man die Gelegenheiten diese neuen Kulturen direkt vor Ort kennen zu lernen. Genau diese Möglichkeit bot das Studierendenwerk die letzten 6 Jahre mit der dreiwöchigen Studienreise nach Tianjin, im Nord-Osten Chinas, in der Nähe Pekings.

Zusammen mit zwei Begleitpersonen des Studierendenwerks konnten sich Studierende der Hochschulen des Gebietes Freiburg-Hochschwarzwald auf das Abenteuer begeben China von innen zu erleben. Dazu ging es mit dem Flieger von Frankfurt zunächst nach Peking und dann mit dem Bus in die 18 Millionen Einwohner Stadt Tianjin, welche Süd-Östlich von Peking an der Küste liegt. Der Ausgangspunkt des Abenteuers in Tianjin war dabei die Nankai Universität im Herzen der Stadt. Als Partneruniversität dieser Studienreise plant die Nankai Universität den ganzen Aufenthalt in China und das Programm für alle Studierenden.

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10 Tage in einem indischem Meditationszentrum. Ein Erfahrungsbericht

ein Beitrag von Eric

Rund 60 erwachsene Menschen in einem abgeschlossenen Areal, die nicht miteinander kommunizieren. Stattdessen sitzen sie bis zu zehn Stunden täglich in einem abgedunkelten Raum, lauschen den Ausführungen eines älteren Herrn aus dem Lautsprecher und beobachten Atem und auftretende Körperempfindungen. Man könnte meinen, es handle sich um das Morgenritual in einer geschlossenen psychiatrischen Anstalt. In Wirklichkeit ist es der Alltag während eines zehntägigen Vipassana-Meditationskurses mitten in der nordindischen Pampa.

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Gestrandet in Indien: Vom Meditationszentrum in den Evakuierungsflieger

ein Beitrag von Eric

Ich blicke mich um. Der Ort erinnert an ein gut besuchtes Freibad, eine bunt bepflanzte Gartenanlage mit gemähtem Rasen, ein kleines Schwimmbecken, sogar einen Tennisplatz gibt es. Überall sitzen Menschen in kleinen Gruppen auf Decken, unterhalten sich, telefonieren oder genießen die warmen Temperaturen. Einige machen Yoga – Sonnengruß mit Cobra und Hund-Position, Kopfstand, Tiefenentspannung, in dieser Reihenfolge. Tatsächlich bin ich in der Residenz der deutschen Botschaft in Delhi und warte auf den Flieger, der mich vorzeitig zurück nach Deutschland bringen soll. Wie war ich hierhergekommen?

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